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Forscher entdecken Hinweise auf alte Stadt von Alexander der Große in Irak


Der Archäologe John MacGinnis und sein Team vom Iraq Emergency Heritage Management Training Scheme, einer Initiative des British Museum, haben im Irak Hinweise auf eine verlorene Stadt gefunden. Es gibt Spekulationen, dass Alexander sie 331 v. Chr. gegründet und mit 3000 Veteranen dort für eine längere Zeit gar gelagert haben soll.

Ein Sprecher des British Museum sagte dem Wissenschaftsportal “IFLScience!“ allerdings, dass die Stadt vermutlich aber erst nach Alexanders Feldzug entstanden war.

Sie heißt Qalatga Darband. Erste Hinweise fanden die Forscher in Spionage-Satellitenfotos des US-Militärs aus den 1960ern.

Die Bilder wurden bereits 1996 öffentlich zugänglich gemacht. Krieg verhinderte allerdings lange, dass Archäologen die Region im heutigen Irak genauer untersuchen konnten. Die Forscher um McGinnis nutzten nun Drohnen, um sich ein Bild von der Landschaft zu machen. Dabei fielen Ihnen Unregelmäßigkeiten im Wuchs der Getreidefelder auf. MacGinnis sagte „The Times“:

Da, wo Mauern im Boden sind, wachsen Weizen und Gerste nicht so gut, daher sieht man farbunterschiede.

Die Archäologen haben dort eine Grabungsstätte errichtet und die Fundamente von großen Gebäuden zu Tage gefördert, sowie eine befestigte Mauer und Teile von Steinpressen, wie sie zu der Zeit zur Herstellung von Wein und Öl benutzt worden sind. Die Funde wurden noch nicht genau datiert.

"Es ist noch Früh, aber wir Vermuten, dass es sich um eine sehr lebhafte Stadt an einer Strasse vom Irak zum Iran gehandelt haben könnte." So John Macginnis, Archäologe vom British Museum.

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