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18 alte Nagant Revolver in Hauswand in Veles entdeckt


Bei einer Renovierung eines alten Hauses in der Stadt Veles in Zentralmakedonien wurden 18 Revolver des Modells "Nagant" gefunden. 

Die Revolver waren in einem geheimen Gewölbe in einer der Hauswände versteckt und vermutlich mindestens 120 Jahre alt. Die Waffen sind in einem sehr guten Zustand in mit Öl getränkte Teppiche eingewickelt. Sie alle hatten eine türkische Halbmondmarke und wurden von den Mitgliedern der mazedonischen Freiheitskämpfer, die s.g. "Komiti" zur Zeit der osmanischen Besatzung Makedoniens und dem makedonischen Freiheitskampf geschmuggelt und versteckt.

Nach den historischen Aufzeichnungen waren die Nagant-Revolver unter den Anführern der Freiheitskämpfern (Vojvoda) und den Komiti der Mazedonischen Revolutionären Organisation VMRO beliebt. So erfanden diese auch eine eigene Art des Schießens, um bei Anschläge effektiver zu sein. In der Fachsprache sagt man "auf makedonisch schießen", diese Art kann nur mit Revolver ausgeführt werden.



Nagants wurden in einem populären Volkslied dieser Ära erwähnt, dass dem Voivoden Gorgi Sugare Kommandant der Kämpfer in der Region von Bitola gewidmet ist. Nicht selten werden in makedonische Volkslieder die Waffen der Freiheitskämpfer besungen, so wie das beliebte Mannlicher Gewehr (siehe HIER).

Der Nagant M1895 ist ein in Belgien von Henri-Léon Nagant entwickelter siebenschüssiger Revolver, der besonders im russischen Zarenreich und später in der Sowjetunion Verbreitung fand.

Die Entdeckung der alten Waffen wurde den mazedonischen Behörden gemeldet. Was mit den Revolvern passiert, wurde nicht verlautet.

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