Kelten- und Römermuseum Manching - Makedonisches Gold zweimal im Blickfeld

Die Goldschmiede des antiken Makedonien gelangten zu höchster Meisterschaft – technisch ebenso wie ästhetisch. Die vielfach symbolisch aufgeladenen Goldobjekte schmückten die Herrschenden im Leben wie im Tod. Außerdem war Gold – oft in gemünzter Form – Motor des Söldnerwesens und somit zugleich Voraussetzung und Ziel vieler Kriege.

Aber auch schon bei seiner Gewinnung war das edle Metall oft blutbefleckt, denn diese erfolgte zumeist durch gnadenlose Ausbeutung von Sklaven.

Eine Führung rund um antikes Gold aus Makedonien bietet das Kelten- und Römermuseum Manching an. Die Themenführung durch die momentane Sonderausstellung bietet anhand der fantastischen Originalfunde einen Überblick zum Thema Gold im antiken Makedonien – von der Gewinnung und Verarbeitung bis hin zu Gebrauch und Deponierung.
Termine: Samstag, 27. September, und Samstag, 25. Oktober, jeweils ab 14 Uhr. Anmeldung erforderlich unter museumswerkstatt@museum-manching.de.

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