Großer Mosaikfund im makedonischen Grab in Amphipolis

In der größten jemals entdeckten makedonischen Grabanlage der Antike ist ein eindrucksvolles Mosaik eines Streitwagens zu Tage gefördert worden. Der bedeutende Fund gelang in einer Ausgrabungsstätte bei Amphipolis im heutigem Nordgriechenland.


Das Mosaik in der zweiten Kammer des Hügelgrabes habe eine Größe von drei mal viereinhalb Metern und sei noch nicht vollständig freigelegt. Das Kunstwerk besteche durch seine minutiösen Details und harmonischen Farben..

Das Mosaik zeigt einen von weißen Pferden gezogenen Streitwagen mit einem bärtigen Fahrer, dessen Kopf ein Lorbeerkranz ziert. Ebenfalls zu erkennen ist der antike Götterbote Hermes.

Das makedonische Hügelgrab, dass in die Zeit Alexanders des Großen (356-323 vor Christus) datiert wurde, wird seit Mitte August freigelegt. Welcher makedonischen historischen Persönlichkeit die Grabanlage zuzuordnen ist, ist noch nicht klar.

Bis Ende Oktober wollen die Archäologen "das Rätsel lüften". Zurzeit versuchen sie, in die vierte Kammer der Grabanlage vorzustossen. Bei früheren Funden makedonischer Gräber waren Archäologen auf immense Gold-, Schmuck- und Skulpturenschätze gestoßen. 
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