The Globe and Mail und Mein Makedonien schwimmen auf einer Wellenlänge!


Kanadas Medium The Globe and Mail berichtete über die Ausstellung die Griechenlands Kulturministerium in Montreal eröffnete die bis zum 26. April andauern wird. Die Ausstellung trägt folgenden Titel: The Greeks – Agamemnon to Alexander the Great (Die Griechen - Von Agamemnon bis Alexander der Große).
Es sei die größte Ausstellung jemals mit originalen Artefakten in Nord-Amerika mit einer Auswahl an Ausstellungstücken aus 20 griechischen Museen berichtet Daliy and Mail.

Abgesehen von den Artefakten die ausgestellt werden, kommen die Journalisten von Daily Mail auch zu dem Schluss, dass Griechenland mit solch Ausstellungen versucht den Anspruch auf Alexander III von Makedonien zu erneuern, natürlich auf den Umstand verweisend das Griechenland mit Makedonien einen Disput austrägt

Dazu ein Zitat aus dem Artikel:


A less obvious gambit, perhaps, is the way the exhibition is being used to reinforce Greece’s claim on Alexander as a Greek hero. The country has been feuding for at least 20 years with the Republic of Macedonia, created out of the former Yugoslavia upon the collapse of communism. The republic, of course, borders northern Greece, in particular the Greek province of Macedonia where one finds the ruins of Pella, one-time capital of ancient Macedon and Alexander’s birthplace, as well as the astonishing tomb of Philip II near the town of Aigai. This hasn’t stopped the republic from claiming Alexander as its own (after all, it shares the same territory as the historic empire of Alexander), at the same time Greece has been urging the republic to change its name, arguing its use of the nomenclature and associated symbols and gestures smack of territorial ambition.

Zu diesen Schluss sind wir schon vor zwei Jahren in einem unserer Artikel gekommen. In der Aufarbeitung der antiken griechischen Grenzen aus Sicht der Griechen, haben wir folgendes festgehalten:

Die jetzige und aktuelle Phase lässt sich einfach definieren, Marketing über Ausstellungen auf der ganzen Welt. Das hellenische Ministerium für Kultur und Geschichte startete im Louvre von Paris im Oktober 2011 mit einer Alexanderausstellung und blies damit zur Geschichtspropaganda Offensive. Seit dem finanziert und organisiert das hellenische Kultur Ministerium in zusammenarbeit mit verschiedenen griechischen Stiftungen (b.z.w. Stiftungen griechisch stämmiger), regelmäßig Ausstellungen in den Weltmetropolen als auch in kleineren Museen die von "Philhellenen" geführt werden. Nebenbei erwähnt, ein neues Alexandermuseum wurde in Nordgriechenland ebenfalls erbaut, finanziert mit Mittel der EU. Auch das neue geplante "Digitale Alexander Museum"wird mit EU Gelder finanziert...

Video zur Ausstellung in Montreal:


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