Westliche Medien verschweigen: Griechenland boykottiert Anti-IS Konferenz wegen nachsehen im Namensstreit

Im UNO Hauptquartier findet zur Zeit die Generalversammlung statt, Obama lädt unter seiner Initiative auch zur "Leaders’ Summit on Countering ISIL and Countering Violent Extremism", Staatsmänner und Regierungschef der UNO-Mitglieder aller Welt versammelten sich in New York um das Thema "Islamischer Staat und gewalttätiger Extremismus" zu behandeln. Kaum wahrgenommen von westliche Medien blieb ein europäischer Regierungschef der Konferenz fern - der just wiedergewählte griechische Premier Alexis Tsirpas.

Der griechische Premier boykottierte die von US-Präsident Obama einberufene IS-Konferenz wegen Makedonien und den von Griechenland inszenierten "Namensstreit".  Diese Verhaltensweise griechischer Politiker ist nicht neu, letztes Jahr im Dezember boykottierte der damalige Außenminister Evangelos Venizelos ebenfalls den Anti-Islamischen-Staat-Summit wegen den Namen der Republik Makedonien.

Die Griechen sahen sich gekränkt da Makedonien mit der Bezeichnung "Republik Makedonien" bei der Konferenz geführt wurde. Laut den Griechen sollte die Republik mit einer nicht konformen Abkürzung der vorübergehenden Referenz unter welcher die R.M. in der UNO aufgenommen wurde bezeichnet werden.

Griechische Medien sprachen von "Unterwanderung der amerikanisch-griechischen Beziehungen" da anscheinend sich die Griechen an amerikanische Politiker gewandt haben um ihre Forderung auszusprechen. Die Forderung, Makedonien nicht beim Verfssaungsrechtlichen Namen zu nennen, wurde nicht erfüllt und so sah sich Tsipras gezwungen die Anti-Terror-Konferenz  zu boykottieren.
Das griechische Medium "To Vima" schrieb auf der Titelseite das Amerika Griechenland vorschreiben würde das sie ihren Nachbarn als Republik Makedonien zu bezeichnen hätten.

Der von Griechenland inszenierte Namensstreit scheint für die griechische Diplomatie wichtiger zu sein als eine bei der UNO-Generalversammlung stattfindenden Anti-Terror-Konferenz.
Aus makedonischer Sicht ist das Verhalten nur all zu köstlich, und wird mit einer Niederlage für Griechenland im "Namensstreit" gleichgesetzt.

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