Koordinierte mediale britische Offensive gegen Makedonien

Innerhalb von einer Woche haben zwei "renommierte" britische Medien scharf gegen Makedonien geschossen, auch nicht zum ersten mal wie wir sehen werden.
Der "The Guardian" und die "Financial Times" haben sich den von Griechenland initiierten Namensstreit gewidmet und zwei Artikel verfasst die wohl eher schlechte Propagandaschriften mit diffamierenden Inhalt gleichen.

The Guardian fälscht wiederholt Aussagen
Den Anfang machte The Guardian der ein Interview mit den makedonischen Premierminister Nikola Gruevski abdruckte, allerdings mit einer Überschrift die hohe Wellen schlug. "Gruevski sei bereit für eine Namensänderung" titelte das britische Medium. Gruevski dementierte daraufhin solch eine Aussage getätigt zu haben, was auch durch das Interview bekräftigt wird und beschuldigte den Autor "etwas hinein interpretiert zu haben". Die makedonische Regierung reagierte bei den Briten und kurz nach Veröffentlichung des Artikel wurde die Überschrift geändert. Daraus lässt sich schließen das der Guardian bewusst Aussagen des makedonischen Premierministers fälschte um diese Aussage als sensationelle Headline zu missbrauchen.  
Der Guardian ist sogar Wiederholungstäter, dem früheren Außenminister Antonio Miloshoski wurden ebenfalls schon gefälschte Aussagen untergejubelt (siehe Dnevnik/mk). So lasen wir einst im Guardian eine Aussage "Wir haben Alexander eine Statue gebaut um Athen den Mittelfinger zu zeigen"  die angeblich Miloshoski geäußert haben soll, aber die tatsächliche nie gesagt wurde. Interessant ist hierbei zu erwähnen, dass 2011 den Artikel eine gewisse Helena Smith verfasste, die auch jetzt beim neuesten Skandal als Autorin neben Patrick Kingsley auftritt.

Financial Time sucht neuen Namen für die Republik Makedonien
Nicht wesentlich besserer Qualität oder qualitativ hochwertigeren Journalismus bietet uns die Financial Times an. In ihrem Artikel "Name that country - what to call Macedonia?" werden Leser dazu aufgerufen vorgeschlagene Namen "für das Land nördlich von Griechenland" auszuwählen. Es ist schon eine Frechheit wenn sich Journalisten so eine diffamierende Abstimmung mit Phantasienamen ausdenken, aber der Gipfel ist wenn der Text allein schon gespickt mit Provokationen ist. So wird in dem Artikel versucht zu suggerieren das Makedonien den Namen von Griechenland entwendet hätte, als auch das Alexander der Große ein Grieche sei. 

Das makedonischen Medium Dnevnik schlussfolgert Richtigerweise, immer wenn in Makedonien Wahlen anstehen, werden britische Medien aktiv...
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