Mysteriöses Mosaik soll Alexander zeigen


In der israelischen Stadt Huqoq fand man in einer Synagoge aus der römischen Zeit ein mysteriöses Mosaik. Auf diesem Mosaik ist eine Begegnung zweier hochrangiger Personen zu sehen, eine davon ist ein Anführer von Truppen. Da das Mosaik keine Inschriften aufweist rätseln die Wissenschaftler natürlich wer die dargestellten Personen sind.
Auf der abgebildeten Szene sind Kampfelefanten zu erkennen, und dieses Detail lässt auf die Makkabäer schließen die gegen das Seleukiden reich revoltierten. Die Seleukiden waren die Nachfolger Alexanders des Großen und es ist historisch überliefert das sie Kampfelefanten in ihren Reihen führten.
Jodi Magness, Direktorin der Ausgrabungen, hat allerdings eine andere Interpretation: Sie vermutet das der Truppenführer auf dem Mosaik Alexander der Große darstellt. Seine Begegnung mit den Hohepriestern Jerusalems geschah nie, allerdings solle diese historische Fiktion den antiken Bewohnern Huqoq sehr vertraut gewesen sein.
"Nach Alexanders Tod im Jahr 323 v.Chr. begann sein Ruhm sich noch zu verbreiten und seine Wichtigkeit für die Region wurde offensichtlich, denn der makedonische König hatte "die Welt verändert". Antike Bewohner haben sich mit seiner Größe assoziiert, deshalb konnten Geschichte wie dieses fiktive Treffen sich verbreiten", erklärt Magness.


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