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Bulgarien mit Fokus auf makedonische Minderheit in Albanien


Während Makedonien im innenpolitischen Sumpf versinkt, fokusiert sich Bulgarien wieter auf die Bulgarisierung von Makedonier.


Nach Druck von bulgarischen Abgeordnete hat das Europäische Parlament hat eine Resolution über Albanien beschlossen. Das EP hat auf Vorschlag der bulgarischen Europaabgeordneten Andrej Kowatchew und Angel Dschambaski einen Text aufgenommen, mit dem die Rechte der bulgarischen Bevölkerung in Mala Prespa, Golo Bardo und Gora bestätigt werden. 

Die Resolution enthält auch die Empfehlung, diese Rechte per Gesetz zu garantieren. Nach bulgarischen Angaben sollen in Albanien ca. 100.000 ethnische Bulgaren leben, die seit Jahrzehnten darauf warten, als ethnische Gruppe anerkannt zu werden. 

Tirana erkennt offiziell die Existenz von drei ethnischen Minderheiten an – der griechischen, serbisch-montenegrinischen und der makedonischen.

Unterdessen gab es heftige Reaktion seitens der Makedonier in Albanien. Der Präsident der makedonischen Vereinigung "Ilinden" in Tirana Nikola Gjurgjaj, äußerte: "Es gibt keine Bulgaren in Albanien. Das EP fälscht schamlos die Geschichte zugunsten Bulgarien. In den Gebieten mit makedonischer Bevölkerung kann man diejenigen mit bulgarischen Pass an einer Hand abzählen. Und diese besitzen ihn nur aus wirtschaftlichen Gründen". Zudem kündigte er Aktionen an, um die makedonische Minderheit in Albanien zu schützen.

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