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Kanchov: Griechen bezeichnen sich nicht als Makedonier - 1911


Vor etwa hundert Jahren bezeichneten sich die Griechen, ansässig  im Süden Makedoniens, nicht als Makedonier. So laut Vasil Kanchov, er war ein bulgarischer Geograph, Ethnograph und Politiker.

Kanchov war auch als Lehrer in den bulgarischen Schulen in Makedonien tätig, welche die Bulgaren im Zuge der Proagandaschlacht zwischen Serbien und Griechenland eröffneten um ihre Position und Ansprüche in Makedonien zu behaupten. 
Fast 11 Jahre war Kanchov in Makedonien tätig bis 1898, u.a. in Saloniki und Ser (Neugriechisch: Serres). Danach kehrte er nach Bulgarien zurück und begab sich in die Politik. In den Anfängen im Jahr 1902 wurde er Bildungsminister von Bulgarien, wurde aber später in seinem Büro bei einem Attentat getötet.

Insgesamt verfasste Kanchov vier Bücher über Makedonien.
Hier widmen wir uns einen kurzen Ausschnitt seines Buches "Orohydrography of Macedonia", welches allerdings posthumen im Jahre 1911 veröffentlicht wurde.

In einer Passage schreibt Kanchov:

"Die Griechen, welche im Süden der Region Makedonien leben, bezeichnen sich selbst nicht als Makedonier"


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